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Engagiert, bio & regional:

Unsere Partner-Landwirte

Hier wächst Ihr Barnhouse-Frühstück...

 

 

 

Zukunft säen...

Im Rahmen unseres Regional-Projektes bauen aktuell 40 Bio-Landwirte für Barnhouse Hafer und Dinkel an. Die Förderung und Ausweitung des Öko-Landbaus ist dabei ebenso unser Ziel wie eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Bauern. Und und auch den Landwirten macht das Projekt sehr viel Freude, wir dürfen viel dazulernen und denken schon die nächsten Schritte an.

Was uns noch wichtig ist:

Gerade in Zeiten von immer anonymeren Produkten und Unternehmen wollen wir zeigen, welche Menschen hinter unserem gemeinsamen Projekt stehen. Denn wir sind sicher: Auch Sie wollen wissen, wo Ihr Barnhouse-Frühstück wächst und wer es anbaut.

Lernen Sie nachfolgend "unsere" Bio-Bauern kennen:

 


 

Adrian Jahrstorfer │ Eichendorf

Adrian hat uns eine Bilderserie seines Haferfeldes von der Aussaat bis zur Ernte geschickt. Und uns damit einen kleinen Einblick gegeben, wie er als Biobauer das Unkraut auf seinen Getreidefeldern auch ohne Agrochemie unter Kontrolle hält. >>zum Artikel



Familie Lex │ Bockhorn bei Freising

Erntedankfest 2016

 

 

 

"Zu de Schof" oder "zu de Hena"?
Nein, am 29. September 2016 waren wir auf dem NATURLAND-Hof der Barnhouse Partner-Landwirte Lex weder zu den Schafen noch zu den Hühnern unterwegs, sondern zum Erntedankfest geladen, das die Familie gemeinsam mit dem Förderverein des ökologisch-regionalen Netzwerks TAGWERK veranstaltete. Das Erntedankfest war die zentrale bayerische Auftaktveranstaltung der bundesweiten Aktion "Tag der Regionen", die die Bedeutung des regionalen Wirtschaftens in einer globalisierten Welt bewusst machen will.

 

 

 Staatsministerin Ulrike Scharf im Kreis der Familie Lex   |   Die Mühle auf dem Biohof Lex

 

Familie Lex gestaltete das Erntedankfest mit sehr viel Herz, Liebe und Sinn für Tradition. Die großen Flügeltore der Mühle wurden geöffnet und bildeten ein ebenso würdiges wie stimmiges Portal für die Redner sowie den Erntedank-Gottesdienst. Gitarre, Hackbrett und Zither begleiteten den offiziellen Teil des Festes musikalisch. Als Ehrengast und Schirmherrin war die bayerische Umweltstaatsministerin Ulrike Scharf anwesend, die in ihrer Rede nicht nur den Stellenwert regionaler Erzeugung und Vermarktung, sondern auch die Bedeutung des Öko-Landbau für eine intakte Umwelt betonte.

 

 

Zu einem Erntedankfest gehört natürlich auch der Genuss der geernteten Speisen. Die große Maschinenhalle des Hofes war zu einem großen Speisesaal umfunktioniert, der bis auf den letzten Platz besetzt war. Unter dem Motto "Die Region auf (m)einem Teller" zauberten die fleissigen Köche unter der Leitung von Hilarius und Claudia (unsere Partner-Landwirte aus Gallenbach) ein ausgesprochen feines Bio-Büffet - ausschließlich aus Zutaten von Erzeugern und Verarbeitern der Region. "Erntedank" sowie "Regionalität" wurden so auf köstliche und gesellige Weise erleb- und schmeckbar.

Als Nachspeise wurden nicht nur die knackigen "Gebrandelten Haselnüsse" (kein Schreibfehler, denn die Nüsse kamen vom Haselnuss-Bauern Brandl aus Burdberg) begeistert genascht, sondern auch die Barnhouse-Granola-Cookies (von Rosa Kugler aus dem TAGWERK-Vorstand). Das genaue Lesen der "Speisekarte" macht uns wieder deutlich: Es ist eine beeindruckende und wertvolle Vielfalt, die da in unserer Nachbarschaft wächst und von rührigen Bio-Bauern erzeugt wird.

 

 

 Das Kochteam verwöhnte mit rein regionalen Speisen.   |   Rosa Kugler mit dem Dessert.

 

  Die Vielfalt der Region auf dem Teller (zum Vergrößern Bild anklicken)

 

Der Biohof Lex zählt zu den echten Pionieren und ist NATURLAND-Mitglied seit Verbandsgründung. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts ist der Hof in Familienbesitz und bereits 1979 (übrigens auch das Barnhouse-Gründungsjahr) hat Lorenz Lex den Betrieb auf ökologischen Anbau umgestellt. Der beeindruckende Hof mit über 100 ha erzeugt zur Direktvermarktung sämtliche Getreidearten mit dem Schwerpunkt auf Dinkel. Aber auch Sojabohnen, Gewürze, Kartoffeln, Sonnenblumen, Buchweizen, Speisemais und Braunhirse werden angebaut.

 

  Traumhaftes Erntedank-Abendrot auf dem Biohof Lex


 


Sepp Braun │ Dürneck bei Freising

Ikone des Öko-Landbaus, Visionär, Bodentüftler, Regenwurm-Bauer: Sepp Braun verknüpft intensive Naturbeobachtung mit aktueller Forschung. Ein Bauer, der nie stillsteht und wichtige Impulse gibt. Und so vieles zu sagen hat! Lesen Sie unser spannendes Portrait.


 

Hilarius Häußler │ Gallenbach

Biobauer, Imker, Kräuterkundiger, Räucherexperte, Sozialpädagoge... Lernen Sie Hilarius hier kennen.



Hans Reichl │ Schafdorn

Der Schafdorner Hof ist ein ganz besonderer Ort. Erfahren Sie mehr im Porträt von Hans Reichl.


 

Toni Wollschläger │ Langenpreising

Toni Wollschlägers Hof liegt im Isartal zwischen Freising und Landshut in der kleinen Gemeinde Langenpreising, das übrigens neben Regensburg und Augsburg zu den ältesten Orten Bayerns zählt. Der Naturland-Hof mit 90 ha Acker und 20 ha Grünland wird seit 1989 nach den Richtlinien des Ökologischen Landbaues bewirtschaftet. Neben Barnhouse-Hafer baut TAGWERK-Mitglied Toni auch Dinkel, Weizen, Roggen, Ackerbohnen und Kartoffeln an. Mit 60 Mastrindern und 50 Hühnern ist die Viehwirtschaft ein weiteres Standbein des Bio-Landwirts. Eier, Rindfleisch und Kartoffeln gibt's hier im Ab-Hof-Verkauf.

Mit Tochter Lena steht bereits die nächste Generation im Öko-Landbau in den Startschuhen. Die junge Frau absolviert zur Zeit ihre Ausbildung auf dem Seepointer-Hof von Josef Bauer - ebenfalls aktiv in unserem Regionalprojekt - im Rahmen des Studienganges "Landwirtschaft Dual” der FH Weihenstephan. Schön, wenn sich die Kreise schließen...

 

 


 

 

Rudi Hargasser │ Salmanskirchen

In knapp 20 Autominuten fährt man von Barnhouse zum Hof von Rudi Hargasser in Salmanskirchen (Ampfing), der uns diese schönen Fotos seines Barnhouse-Dinkel-Feldes geschickt hat. Den Partnerlook mit den Strohhüten finden wir großartig - die beiden jungen Damen sind doch ein eichter Hingucker, oder?

Erwähnenswert: Rudi Hargasser ist im Vorstand des Vereins "Eicher Raubtiere Salmanskirchen", der sich nicht nur der Erhaltung und Vorführung alter bäuerlicher Arbeitsmethoden widmet, sondern auch der Tradition und Pflege historischer Landmaschinen. Namensgebend waren hier Traktoren der oberbayerischen Firma Eicher, deren himmelblaue Baureihe "Eicher Raubtiere" aus den 1950er/60er-Jahren legendär ist.

 


 

Sepp Wasmeier │ Eichendorf

Sepp Wasmeiers NATURLAND-Hof im niederbayerischen Eichendorf liegt gut 60 km nordöstlich von Barnhouse entfernt. Sein prächtiges Dinkelfeld, das wir hier auf den Fotos sehen, steht kurz vor der Ernte. Sepps Hafer ist aufgrund des vielen Regens in der letzten Zeit mehr und mehr ins Lager gegangen, wie die "Schieflage" beim Getreide genannt wird. Jetzt hofft er auf anhaltend trockenes Wetter, um hier Ernteeinbußen zu vermeiden. Als Verbraucher sind wir gewohnt, dass Lebensmittel dauerverfügbar in den Ladenregalen stehen. Wir sollten uns aber immer wieder bewusst machen, wie wichtig die Wetterverhältnisse für unsere Landwirte, deren Ernte und damit für unser täglich Brot sind.

 

 

 

 


 

Ludwig Braml │ Nußdorf

Nußdorf im Herzen des Chiemgaus ist bekannt für seinen wunderbaren Panoramablick auf die Alpen vom Steinernen Meer bis zum Watzmann. Hier steht der Bioland-Hof von Ludwig Braml, der für uns Hafer und Dinkel anbaut.

 

 


 

Birgit Haider & Josef Bauer │ Seepointner Hof in Tiefenbach

"Am meisten beschäftigt uns als Landwirte der sorgsame und achtsame Umgang mit unserem Grund und Boden. Daraus schließt sich auch der sorgsame Umgang mit dem wertvollen Gut des Lebensmittels. Genau aus diesem Grund sind wir bei dem wunderbaren Barnhouse-Projekt auch sehr gerne mit dabei." Birgit Haider


Josef Bauer und Birgit Haider mit Sohn Jacob und Azubine Lena Heilmeier

Den Seepointner Hof, südlich von Landshut gelegen, gibt es bereits seit mehr als 700 Jahren. In vierter Generation im Familienbesitz wird er von Josef Bauer und seiner Lebensgefährtin Birgit Haider seit 1999 bewirtschaftet. Haupterwerbszweig des Naturland-Hofes mit einer Betriebsfläche von 105 ha ist der Ackerbau (Bio seit 1990) sowie die vorbildliche Legehennenhaltung (Bio seit 1999). Birgit und Josef bauen neben dem Futter für die Hühner (Weizen, Erbsen, Ackerbohnen und Mais) auch Braugerste und Hirse auf ihren Feldern an - sowie Dinkel für Barnhouse.

Der Seepointner Hof gehört aufgrund seines Vorbildcharakters zu den sog. Demonstrationsbetrieben des Öko-Landbaus. Hier werden Landwirte, Verarbeiter, Studenten und Verbraucher über den ökologischen Landbaus in allen seinen Facetten informiert. Bei so viel Besuch darf ein gemütlicher Hofladen sowie ein Seminarraum natürlich nicht fehlen.

Lohnenswert ist ein Besuch der sehr informativen Webseite des Hofes: www.bioeier.de

Impressionen...

 

 

 

 

 

 



Georg Planthaler │ Trostberg

Georg, Freundin Martina und Mutter Maria bewirtschaften zu dritt ihren Bio-Betrieb im schönen Chiemgau mit Ackerbau und 55 Milchkühen.

Die nachfolgenden Bilder zeigen sein Dinkelfeld im Juni 2016.

 

  

 

November 2016: Hier wächst schon Euer Dinkel-Krunchy für 2017!

Georg hat uns neue Fotos von seinem Feld geschickt. "Der Startschuss für die Dinkelernte 2017 ist geglückt. Am 15. Oktober 2016 habe ich den Dinkel gesät - hier ein paar Fotos vom Feldaufgang.", schreibt er. Mit Feldaufgang wird das Verhältnis der jungen Pflanzen, die die Ackerkrume durchstoßen haben, zur Gesamtzahl des ausgesäten Korns bezeichnet. In zartem Grün spitzt der Dinkel aus Georgs Feld - ein wunderschöner, sonniger Novembertag im Chiemgau.

Aussaat um diese Jahreszeit? So kurz vor dem Winter? Der Laie wird sich da vielleicht fragen, ob die noch jungen Dinkelpflänzchen nicht durch Eis und Schnee Schaden nehmen könnten. Und warum wartet der Landwirt nicht mit der Aussaat bis zum Frühjahr wie z.B. beim Hafer. "Ja, da gibt es Unterschiede.", erläutert der junge NATURLAND-Bauer. "Einmal gibt es Sommergetreide wie z.B. Hafer, Sommergerste und Sommerweizen oder Wintergetreide wie z.B. Winterweizen, Wintergerste, Roggen sowie eben Dinkel. Wintergetreidearten brauchen die Winterruhe, da diese im Vergleich zu den Sommerkulturen eine längere Vegetationszeit haben."

  

Natürlich ist aber auch hier das Gespür und die Erfahrung des Bio-Landwirts gefragt. "Wenn sich aber das Wintergetreide im Herbst zu gut entwickelt, kann es auch zu Auswinterungsschäden kommen. Deshalb sollte der Aussaatzeitpunkt nach Möglichkeit nicht zu früh sein. Sommergetreide verträgt allerdings so gut wie keinen langanhaltenden Frost oder Schnee, ein  paar winterliche Tage bringen es aber auch nicht um.", erklärt uns Georg auf Nachfrage. "Wintergetreide bringt in der Regel mehr Ertrag. Sommergetreide hat oftmals die für den Einsatzzweck besseren Inhaltsstoffe - so wird z.B. bei Braugerste eine Sommergerste verwendet, da diese einen besseren Eiweißgehalt erreichen kann. "

Wir wünschen Georg auf alle Fälle schon heute eine gute Ernte im nächsten Jahr und freuen uns darauf, aus seinem regionalen Dinkel knuspriges Krunchy backen zu dürfen.

 


 

Wolfgang Aicher │ Kirchweihdach

"Zwei Fotos und ein kurzes Video, das mich und meinen kleinen Neffen im Frühjahr beim Striegeln des Barnhouse-Hafers zeigt. Das Wetter war günstig, und auch schöner als in letzter Zeit. Der Hafer entwickelt sich aber trotz der hohen Niederschläge und der teilweise kühlen Temperaturen ganz ordentlich." Wolfgang Aicher, Frühjahr 2016

 


 

Andreas Remmelberger │ Reit b. Burgkirchen

Wunderschön leuchten die Dinkelhalme in der Abendsonne auf dem Foto, das uns Andreas geschickt hat. Besonders gefreut haben wir uns aber über seine Fotomontage unten, mit der er zeigt, für was er sein Getreide sät...

Juni 2016: So schön wächst und gedeiht Dinkel (links) und Hafer (rechts) auf den Feldern von Andreas.

 


 

Marianne & Georg Stöckl │ Rohr

Wenn Marianne und Georg Stöckl sich nicht gerade um den Barnhouse-Dinkel kümmern, sind sie aktive Streuobst-Bauern und Weidegänse-Züchter. Zukünftig möchten sie versuchen, durch Zupacht weitere Ackerflächen für den Öko-Landbau zu sichern. Auf ihrer Webseite stellen sie sich vor.


 

Lorenz & Josef Heindl │ Kirchdorf

Zwei Bio-Bauern, zwei Generationen, zwei Höfe: Lorenz (Asen/Kirchdorf) und Josef Heindl (Öd/Kirchdorf)

 

Haferaussaat im März 2017 ...und ab Herbst in Eurer Krunchy-Tüte!

16. März 2017: Ein wunderbarer, milder Frühlingstag mit trockenem Boden. Diese Gelegenheit hat Lorenz Heindl gleich beim Schopf ergriffen und seinen Hafer ausgesät. Die Kälber haben Lorenz bei seiner Arbeit mäßig interessiert zugeschaut. Die Hühner hingegen haben sofort dankbar mit dem Wegpicken möglicher Schädlinge begonnen und genießen die Freiheit, wurde doch gerade die wegen der Vogelgrippe seit vier langen Monaten geltenden Stallpflicht aufgehoben.

 

"Aber picken die Hühner nicht auch die frisch gesäten Haferkörner weg?", haben wir Lorenz gefragt. Unsere Sorge ist unbegründet, versichert uns der Landwirt: "Meine 8 Hühner fressen am Tag ca. 2 kg Körner. Jedoch Nacktkörner wie Weizen. Keine Körner im Spelz wie Dinkel oder Hafer. Sollten sie doch welche fressen, so ist das bei 800kg  Saatgut auf dieser Fläche verschwindend." Somit dürfte also noch genug Hafer für Krunchy übrig bleiben...

 


 

Lorenz & Tobias Kratzer │ Freising

Lorenz mit Sohn Tobias im prachtvollen Haferfeld.


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