Stippvisite bei Partner-Landwirt Andreas Remmelberger:

Die Saat geht auf.

 

Barnhouse Regional-Projekt Bio-Hafer Andreas Remmelberger

Was wir im April eigenhändig ausgesät haben, gedeiht im Juni bereits prächtig.

 

"Die Saat geht auf" - ein geflügeltes Wort, das im Zusammenhang mit unserem Regionalprojekt wortwörtlich zu nehmen ist. Das Bild oben zeigt dies deutlich: Links ein Foto von unserer diesjährigen Haferaussaat auf dem Hof unseres Partner-Landwirts Andreas Remmelberger am 5. April, rechts ein Foto desselben Feldes vom 24. Juni 2017. Die Saat ist aufgegangen...


"Kommt doch mal vorbei, die Haferfelder sehen gerade so wunderschön aus!"
, rief uns Barnhouse Partner-Landwirt Andreas an. Da haben wir uns nicht lange bitten lassen und mit dem Fotoapparat eine kurze Stippvisite auf dem "Reider Hof z'Wechselberg" gemacht. Und richtig, nicht nur der Barnhouse Dinkel gedeiht prächtig, auch die Haferfelder sehen wunderbar aus. Blaue Kornblumen, rot leuchtender Mohn, gelbe Kamille und vieles mehr leuchten und spitzen zwischen den Ähren. Die schon sehr heiße Morgensonne läßt die Felder sommerlich duften. Ja, hier wächst Barnhouse-Frühstück...

Andreas unterbricht für uns seine Arbeit und wir starten einen kleinen Rundgang, neugierig beobachtet von den Kühen auf der angrenzenden Weide. Natürlich wollen wir unbedingt den Hafer sehen, den wir mit eigenen Händen ausgesät habe. Während im April hier nur "nackter" Acker war, liegt nun ein prächtig gedeihendes Haferfeld vor uns - ein schönes Gefühl. Unzählige Schwalben sausen über den Ähren hin und her und zeigen uns damit: Das hier ist ein lebendiges Bio-Feld, in dem sich viele Insekten wohlfühlen.

Die lange, nahezu niederschlagsfreie Hitzeperiode macht dem Landwirt bisher keine großen Sorgen. "Unsere Böden sind in einem tollen Zustand und können sehr viel Wasser aufnehmen und speichern - wie ein Schwamm! Ein großer Vorteil des Öko-Landbaus.", verdeutlicht Andreas. "Den oft stark verdichteten Äckern der konventionellen Landwirtschaft fehlen diese Eigenschaften. Das Regenwasser sickert dann nur schlecht in den Boden ein oder läuft im ungünstigsten Fall ganz ab."

Barnhouse Wildbienen-Hotel

Unser Kurzbesuch endet am Barnhouse Wildbienen-Hotel. Andreas will uns noch unbedingt zeigen, wie gut die Tiere das Angebot angenommen haben. Nur zwei der fast 100 Nistgänge sind leer geblieben (eine Auslastung, auf die so mancher echte Hotelier neidisch blicken würde...). "Bienen haben sich auf unseren Hof schon immer wohlgefühlt!", meint Andreas. Das können wir sehr gut nachvollziehen, geht es uns hier doch nicht anders...


 Kleine Bildergalerie